
Fauna
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Den Beweis des Lebens im Meer des Mesozoikums geben uns Fossilien in mächtigen Schichten von Sandsteinen und Kieselmergeln. Es handelt sich vor allem um Schalen von Ammoniten und Weichtieren und deren Abdrücke. Dank den in den Felsgebieten herrschenden vielfältigen Naturverhältnissen ist auch die hiesige Fauna bunt. Im Naturschutzgebiet sowie in seiner unmittelbaren Umgebung leben laut Angaben 163 Wirbeltierarten (34 Säugetierarten, 121 Vogelarten, 8 Lurch- und Kriechtierarten). Für die Fauna sind die Feuchtgebiete besonders wichtig, vor allem Torfböden innerhalb der Sandsteinfelsenstädte. Die bekanntesten davon erstrecken sich in der Wolfsschucht.
SÄUGETIERE
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In den Felsenstädten und der nahen Umgebung leben folgende Säugetiere: Rothirsch, Wildschwein, Rotfuchs, Dachs und Baummarder. Bedeutend ist die Alpenspitzmaus (Sorex alpinus).
VÖGEL
Im Landschaftsschutzgebiet Braunauer Ländchen (CHKO Broumovsko) nisten jedes Jahr vier Paare des Schwarzstorchs. Ein Paar hat das Adersbacher-Weckelsdorfer Felsgebiet lieb gewonnen. Mehrmals wurden hier der Mauerläufer (Tichodroma muraria), selten auch der Eisvogel (Alcedo athis) beobachtet. Schwer zugängliche Felsenwände bieten ein sicheres Versteck für Raubvögel. Hier leben Uhu (Bubo bubo), Waldkauz, Sperlingskauz (Glaucidium passerinum), Habicht, Sperber und Wespenbussard. Ferner siedelte sich hier eine Kolonie von Turmfalken (Falco tinnunculus) an, man kann ab und zu das Geschrei eines Kolkrabens hören. Der Wanderfalke, ein typischer Raubvogel dieses Gebietes, wurde hier zum letzten Mal im Jahre 1968 beobachtet. Seit 1995 setzen die Ornithologen im Landschaftsschutzgebiet Braunauer Ländchen (CHKO Broumovsko) jedes Jahr junge Wanderfalken in Freiheit. Von anderen kleinen Vogelarten kommen im Felsgebiet Meisen, Kleiber, Waldbaumläufer, Finke, Weidenlaubsänger und Rotkehlchen vor. Oft trifft man hier den Schwarzspecht, die Hohltaube und die Singdrossel.
INSEKTE
Käfer (Coleoptera)
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Eine der größten Insektenordnungen ist im Adersbacher und Weckelsdorfer Felsgebiet mit mehr als achthundert Arten (in der Tschechischen Republik gibt es etwa 6-7 tausend Arten) vertreten, wovon jedoch die meisten sehr wenig bekannt sind, besonders kleine und kaum bestimmbare Arten. In den Inversionsgebieten leben kälteliebende Arten, z. B. Grabkäfer (Pterostichus rhaeticus), Schnellkäfer (Sericus subaeneus) und Blattkäfer Chrysomela lapponica.
In den hiesigen Kieferwäldern entwickelt sich der seltene Bockkäfer (Pedostrangalia pubescens). Als seltener Fund gilt die Entdeckung des einzigen europäischen Vertreters der Sippe Sphaeridae Sphaerites glabratus . Von den Kurzflüglern ist sehr interessant ein kleiner, aber seltener
Encephalus complicans der sich bei Gefahr zusammenrollen kann. Prachtkäfer (Buprestidae) sind durch einige kleine Arten vertreten, wie z.B. Anthaxia nitidula, Anthaxia quadripunctata und durch eine größere Art Buprestis rustica. Von der Sippe Stutzkäfer (Histeridae) ist interessant ein kleiner, bei Ameisen lebender und nur 1,4 mm langer Käfer Hetaerius ferrugineus
Spinnen (Araneae)
Unter http://www.pavouci-cz.eu/ php finden Sie Fotografien und Klassifikation von Spinnen, die von Herrn Macek geschaffen und zum größten Teil in Adersbach fotografiert sind.
Schmetterlinge (Lepidoptera)
Eine seltene Art, die am Rande der Felsenstadt (Buchwaldsdorf) beobachtet wurde, ist der Nachtfalter Polymixis xanthomista, dessen Vorkommen an steinige Abhänge gebunden ist. Zu den seltenen Endemiten zählt auch der Nachtfalter Hydroecia petasitis, der sich in Pestwurzbeständen entwickelt.