Adrspach

Ortsnamen


Alej (die Allee)) ist eine Ebereschenallee, die von der Steingrube zur St. Wenzel-Statue unterhalb des Kreuzberges (Křížový vrch).

Buková hora (Buchberg) wurde bereits im Jahre 1576 urkundlich erwähnt; in seinen schwer zugänglichen Klammen fanden die Dorfbewohner in den Kriegsjahren ein sicheres Versteck.

Cikánský příkopwar ein Lager der durchziehenden Zigeuner.

Císařská zahrada wurde zu Ehren des kaiserlichen Jubiläums 1898 oberhalb des Meierhofs errichtet.

Černý požár (Schwartze Brand) ist der Name eines Hanges in der Nähe von Stallbauten und Häusern für Flachsreiber (Häuser Nr. 83 und 86). Früher befand sich hier ein Wald, der Flammen zum Opfer fiel.

Černý příkop ist ein bewaldetes Tal unter der Mittelmühle.

Černé jezírko ist ein kleiner See im Schwarzen Graben; dank seinem Moorboden scheint das Wasser schwarz zu sein.

Dolní statek (Niedohof) war ursprünglich ein Bauernhof gegenüber dem Hotel "Skalní hotel", später eine Schäferhütte und danach eine Zementfabrik.

Dlouhý plot (do lange Zaun) ist ein Teil des Ackers zwischen der Zementfabrik und der Bäckerei (Röselbäcker).

Dlouhý vrch (do lange Barg)nennt man eine nördlich vom Dorf gelegene Anhöhe.

Drážní louky (Bouhnwiesa) sind Feuchtwiesen zwischen dem Eisenbahndamm und dem sog. "Hradschin - Hradčany".

Eplův kříž (Eplskroitze) – dieses Kreuz verdankt seinen Dialektnamen wahrscheinlich dem ehemaligen Grundbesitzer Ebel und stand auf dem Feldweg Adersbach /Adršpach-Kroastoud/Havraní město.

Havraní město(Kroastoud) ) ist ein Ortsteil in der unmittelbaren Nähe der Felsenstadt. In Felsspalten siedelten viele Kohlraben und Dohlen.

Hejda (die Hejde) - mit Heidekraut bewachsener Teil des Waldes in Richtung Weckelsdorf/Teplice.

Horní pole (Ewofeldo) sind Felder, die nach ihrer Lage benannt wurden.

Horní statek (Ewohof) ) ist ein Großgrundbesitz am Alten Schloss.

Hrad Adršpach (s alte Haus) ist eine Burgruine am Alten Schlossberg.

Hradčany (Hradschin)) ist ein Teil der Gemeinde Adersbach/Adršpach, er umfasst Häuser Nr. 1-14.

Jezdecká cestaist ein Weg, der zur Burgruine führt.

Kancelářwar eine Zuflucht in den Felsen oberhalb der Mittelmühle/Prostřední mlýn, ein Versteck der Adersbacher in den Kriegszeiten.

Kašparův kout (Kaschpowinkl) – ein Waldzipfel im Süden des Holsterberges, der den Namen der an diesem Ort damals ansässigen Familie trägt.

Kmínová louka (Kimmlwiese) nennt man eine Wiese in Richtung Kahlberg/ Lysý vrch, wo der Schierling (Pfaakimml) vorkam.

Koňský vrch (Pfaahiewl) ist eine Anhöhe in der Felsenstadt.

Kozí příkop (Ziechagroue) ist ein kleiner See hinter dem Větrník (Mühlberg).

Kozí stráň (Booklahne)– eine Weide des Rehwildes.

Křížový vrch (do Hulstlbarg) ist ein alleinstehender Felshügel nördlich von der Felsenstadt. Auf seiner Westseite befindet sich ein neu renovierter Kreuzweg. Das Kreuz auf dem Gipfel ließ Grafensekretar Georg Scheitheuer aufstellen. Am westlichen Hang, nicht weit von der alten Wegscheide entfernt, steht eine interessante Statue des Heiligen Wenzels.

Malá strana (kleine Seite) - Häuser, die parallel zu dem Langen Zaun stehen und davon durch die Huttwejde/Pastevní louka getrennt sind. Die Häuser Nr. 15-27 wurden von Kleinbauern und Arbeitern bewohnt.

Medvědí kout (do Bärnwinkl) – ein Waldzipfel auf der Ostseite des Holsterbergs/Křížový vrch.

Mokřiny (nouse Wiesa) ) sind feuchte Wiesen, die sich in der Nähe des Schwarzen Brands/ Černý požár und der Judawiese erstrecken.

Mýtný vrch (Mauthiewl) ist ein Hügel, an dessen Fuße ein Mauthaus stand. Hier wohnte bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts ein Mautner (Zollbeamter), der Mautgeld einnahm. Man musste auch für die Ortsdurchfahrt bezahlen: für einen Einspänner 4 Kreuzer, für Zweispänner 7 Kreuzer. Der letzte Mautner war Ignaz Renner (Rennosch Naaz).

Na dlouhých (uf a Länga) – lange Felder, die teilweise auf dem Flachland lagen.

Na výšině (uf do Ilieche) ist der höchstgelegene Ort in der Allee nahe der Statue des Heiligen Wenzels.

Nový okruh – der Rückweg in der Felsenstadt, er führt vom Großen Domplatz zum Echo. Er wurde 1890 errichtet.

Oslí stráň (Ucksawejchtl) ist ein Moorboden im Wald, östlich von der Sandwäsche.

Osiková pláň (Ospaploun) ist ein Ort in der Felsenstadt, wo früher Zitterespen wuchsen.

Ovčí brod (Schofsschwemme) befindet sich hinter der Burgruine, es ist eine Schaftränke.

Ovčí stádo (Schoftrieb) ist ein Gebiet, das von den Häusern Nr. 8 und 9 bis zum Wald reicht.

Ozvěna (Echoplatz) ist eine der letzten Stationen der Führung durch die Felsenstadt. Die Besucher können sich hier ein siebenfaches Echo anhören.

Pastevní louka (Huttwejde, Huttgoorte) erstreckt sich zwischen dem Langen Zaun und der Kleinen Seite.

Petrův příkop (Petergraben) ist eine Schlucht hinter der Kroastoud/ Havraní město.

Plaňkový les (Stangapuusch) ist ein Teil des Waldes unterhalb des Alten Schlossbergs in Richtung Ober Adersbach/Horní Adršpach.

Polní kultura (Feldkultur) ist ein Teil des Waldes Na výšině gegenüber dem Langen Berg/Dlouhý vrch, der in den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts gegründet wurde.

Prales ist ein unversehrtes Waldgebiet in der Felsenstadt.

Řeřichová rokle (Bornkressaschlucht) ist eine Schlucht, durch die ein Bach fließt. Hier wachsen sehr viele Kressen.

Sagner (Souno) ist ein Gebiet östlich vom Holsterberg.

Selský tábor (Pauanlocho) ist ein Ackerboden zwischen dem Langen Zaun und dem Holsterberg, in der Zeit der Bauernaufstände 1680 und 1775 war hier ein Versammlungsplatz der Rebellen.

Skalní město (Felsnstoud) – ein Felsgebiet südlich von der Eisenbahn.

Skalní jezírko (Felsnteich) entstand durch das Eindämmen des Rosner-Baches in der Wolfsschlucht.

Slepičí bidýlko (Hinnositze) ist ein hochgelegener Aussichtsort in der Felsenstadt.

Snídaně v trávě (Friehsticksplotz) – ein schönes Fleckchen in der Felsenstadt.

Starý okruh (aale Partie) ist ein Wanderweg durch die Felsenstadt vom Hotel „Skalní hotel“ bis zur Silbernen Quelle, der 1800 eröffnet wurde.

Svidnická věž ist ein Sandsteinfelsen mit Felsfenstern, der auf einigen Säulen steht. Er befindet sich im oberen Teil der Kressenschlucht. Ihren Namen verdankt dieser Felsen dem Kirchturm im schlesischen Svidnik.

Šibeniční vrch (Golchabarg) ist eine Anhöhe nördlich von Nieder Adersbach. Einst war hier ein Hinrichtungsplatz mit dem Galgen.

Šindelový příkop Schindelgraben – in der Felsgebiet gibt es sogar drei Orte mit dieser Bezeichnung. Hier wurden aus Holz Dachschindeln gefertigt.

Švédský kříž (Schwedakroitz) ist ein steinernes Kreuz mitten im Dorf. Es erinnert an den Feldzug von schwedischen Truppen während des Dreißigjährigen Krieges.

Třešňová alej (Kaschallee) ist eine Kirschbaumallee von dem Mittelhof bis zur Kroastoud/ Havraní město. Die Bäume pflanzte mit eigenen Händen Baronin Nádherná. In den 30er Jahren gab es die Bäume nicht mehr.

Udavač ist ein steiler Berg hinter dem Sidonie-Park. Nach der Darlegung des Oberlehrers Tölg handelt es sich um eine Analogie zu der steilen gleichnamigen Steigung im Riesengebirge. Der Name könnte aber auch von dem Wort Petz- Pelz, Bär abgeleitet sein.

Prostřední statek (Mittelhof) war früher ein Meierhof, später hatte hier die Forstverwaltung ihren Sitz.

Větrník, Mlýnský sráz (do Miehlberg, de Miehllahne) ) sind ein Hügel und sein Hang gegenüber der Mittelmühle.

Vlčí rokle (Wulfsschlucht) ) ist eine Felsschlucht, die von Kalous bis zu den Weckelsdorfer Felsen reicht.

Vlečná stezka – im Felsgebiet gab es drei Stege, auf denen gefallene Bäume mit Pferden geschleppt wurden.

Židovská louka (Judawiese) sind unfruchtbare Wiesen oberhalb des Berges Udavač.

Židovský statek (Judagrund) ist ein Acker an der Grenze zu den Orten Ober Weckelsdorf /Horní Teplice und Merkelsdorf/Zdoňov.