
Aus der Geschichte des Bergsteigens
(nach Stanislav Lukavský: Bergsteigen-Führer - Adersbacher Felsen - 1.Teil - gekürzt.)
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Výstup na Hlavsovu vìž 70-tá léta Die ersten Bergsteiger, die in den Adersbacher Felsen Aufstiege unternahmen, waren die Mitglieder des sächsischen Klubs K. V. Lössnitz 1912. Nach Adersbach kamen sie für die Pfingsten im Jahre 1923 und verbrachten hier einige Tage. Am 20. Mai bestieg eine Gruppe von neun Bergsteigern, von Willi Adam geführt, den König (Pfingsturm). Am anderen Tag bewältigten sie die Zinne und in darauffolgenden Tagen waren sie bei den Aufstiegen auf den Sächsischen Kopf, die Martinskrone und den Adler erfolgreich. In weniger als einem Monat tauchen sie wieder in Adersbach auf. Die Dreiergruppe Otto Rülke, Otto Dietrich und Wilhelm Fiehl besteigt zum ersten Mal die Liebhaber und am nächsten Tag die Frau Bürgermeister. Bis Anfang des Zweiten Weltkriegs betraf das meiste Bergsteigen nur die sächsischen und sudetischen Bergsteiger. Eine Ausnahme war die Mitgliederfahrt des Klubs der böhmischen Alpinisten im Jahre 1935. Während ihrer Aufstiege bewältigten sie die Liebhaber, die Stefanskrone und als erste den Krug. Vor dem Krieg beginnen auch hiesige Bergsteiger aus Wekelsdorf und Nieder Adersbach die Adersbach-Wekelsdorfer Felsen zu besteigen. Im Jahre 1941 hatte der "Kletter Klub Einheimischen" aus Adersbach fünfzehn Mitglieder, der aktivste von ihnen war Herbert Fichtner.
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Am 20. August 1944 kamen nach Adersbach mit einem speziellen Durchlass-Schein zum ersten Mal die Mitglieder des Bergsteigen-Vereins von Náchod. In den ersten Nachkriegsjahren brauchte man zu den Bergsteigexpeditionen keinen Schein mehr, die Adersbach-Wekelsdorfer-Felsenstadt wurde wieder zum Bestandteil der Tschechoslowakei. Im Jahre 1960 kamen nach Adersbach wieder die sächsischen Bergsteiger. Herbert Richter beginnt eine Reihe seiner Erstaufstiege, z.B. die Papageispalte auf den Papagei oder die Sonnenwende auf den Bürgermeister. Werner Rump mit Václav Bruckner und Jiøí Nejezchleba bewältigen über die Westspalte die Tiroler. Die neue Generation der 50er und 60er Jahre mit einer Gruppe der hiesigen jungen Bergsteiger lässt sich in schwierige Spalten ein und entdeckt neue Felsaufstiege. Durch seine Erstaufstiege wurde am meisten Karel Hauschke berühmt (Kokša), der gemeinsam mit Jaroslav Krecbach in nächsten Jahren zu den besten Bergsteigern gehört.
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Die Adersbacher Felsen waren immer als Heimat der Spaltensteiger betrachtet, unter denen Ladislav Šolc mit seinem Erstaufstieg die Weise Rose auf den Teppich nicht fehlen darf, die er im Sommer 1968 mit Berthold Rosenberg bestieg. Die 60er und 70er Jahre verzeichneten den größten Aufschwung des Bergsteigens. Die Bergsteigertreffen seit dem Jahre 1966 mit etwa 200 Teilnehmern verzeichneten nach ungefähr zehn Jahren eine zehnfache Bergsteigerteilnahme aus der ganzen Republik. Bedeutende Namen sind Václav Bruckner, der seine Erstaufstiege in Adersbach seit vierzig Jahren macht, Milan Rusý, Jan Farkaš (Jeny), ein ausgezeichneter Spaltensteiger, mit dem Familienklan genauso guter Geschwister, Leopold Páleníèek mit František Pùlpán und Jaroslav Poul (Piki) mit Petr Blahna (Pete), Ilja Špitálský, Václav Hornych mit Miroslav Vacek und Petr Holý, ausnahmsweise auch Jaroslav Houser (Piskoø). Eine besondere Freundschaftsgruppe bildeten die "Athleten" Vladislav Arnošt, Antonín Umlauf und Aleš Havlièek. Eine ähnliche Gruppe waren die "Gerdas" Jaromír Gereg, Václav Èerný, František Ostradický (Stachelbeere) und Stanislav Šafáø. Die Fixsterne sind schon seit Jahren Ivan Kobr und Karel Živný. Und zum Schluss Antonín Rousek, Miloš Nosek, Miloš Rain (Känguru), Miloš Pražák und Jiøí Rymeš (Lalubi), an denen Spuren sie in Adersbach auf jedem Schritt antreffen. Ein selbständiges Kapitel bilden Stanislav Lukavský (Zigeuner) und Petr Mocek mit fast hundert Erstaufstiegen jährlich.
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