Adrspach


The Rock Town Loop



Der Besichtigungsrundgang durch die Felsenstadt. Die erste bekannte Felsenformation ist der Indianer in der Nähe des Hotels Felsenstadt, von dem wir durch die Lindenallee zum eigenen Besichtigungsrundgang kommen, der bei der Kasse Nr.1 beim Hotel Waldwinkel beginnt, oder neulich auch bei der Kasse Nr.2 beim Informationsbüro gegenüber der Eisenbahnhaltestelle. Der erste bedeutende Fels des Rundganges ist der Felsenwächter, dann folgt das Adlernest und dahinter eine der schönsten Formationen - der Krug, dessen Henkel die Form eines Delfins hat. Auf der rechten Seite des Weges steht Rübezahls Lehnstuhl und sofort danach Omas Lehnstuhl. Hinter der kleinen Brücke über den Bach, der eigentlich der Fluss Metau ist, steht an dessen Spitze ein merkwürdiger Zuckerhut, der von den Kinder-Besuchern mit kleinen Knüppeln gestützt ist, damit er nicht fällt. Der Weg biegt ab und an der Kreuzung rechts in die Kressenschlucht gibt es dicht aneinander die Orgel und den Helm. Der Besichtigungsweg geht weiter links entlang des Ritterhelms, der nur beim Rückblick zu sehen ist. Der freie Raum ist die Vorstadt und darin ein interessanter Handschuh mit den Zwillingen im Steckkissen. Direkt hinter dem Handschuh, wo die Felsenmassive nur einen engen Durchgang erlauben, steht das Gotische Tor, ursprünglich der Eingang in die eigene Felsenstadt. Dann folgt der Lange Gang mit dem Elefantenmarktplatz, dann die Liebhaberin und Rübezahls Schlafzimmer, weiter links, hoch auf dem Abhang gibt es die Teppiche und den Steinpilz und erst hinter dem Dekalog gibt es freiere Räume, wo der Zahn, hinter ihm Teufels Brücke und links ein der größten Felsentürme Elisabeth stehen. Wir gehen beim Donnerstein vorbei, hinter ihm es einige interessanten Dinge auf der rechten Seite gibt - die Kleine Madonna und den Kleinen Zwerg und auch ein schönes Portrait der Löwin.Diesen Besichtigungsteil schließt der Kleine Marktplatz mit der Silbernen Quelle und dem Kleinen Wasserfall. Rechts gibt es eine Abbiegung zum Großen Wasserfall über die Treppe aus dem Jahre 1820 mit der Aussicht zur Sankt-Wenzel-Krone mit dem Lämmchen und auf das Felsenpanorama mit dem Donschen Kosaken. Vor dem Eingang in den Domraum mit dem Großen Wasserfall gibt es die Büste von Johann Wolfgang Goethe mit der Gedenktafel, die an seinen Besuch erinnert. Oberhalb des Felsenwasserfalls liegt ein romantischer See mit einer Fahrtsmöglichkeit in der Fähre. Nach der Rückkehr auf den Kleinen Marktplatz führt der Besichtigungsweg rechts entlang des Pulverturms zur Felsenburg weiter, wo es den schönsten Blick zu den Liebhabern gibt, der höchsten und schönsten Statuengruppe der Natur im ganzen Gebiet. An denen Felsenfuß, beim Weg in die Kressenschlucht, gibt es die Felsenkapelle, die als Andenken den Bergsteigern gewidmet ist, die ihr Leben mit hiesigen Felsen verbanden. Daher geht die Besichtigung weiter zu einer Aussicht oberhalb der Kressenschlucht auf den Liebhaberbern, die Felsenburg und auf zwei Türme der Guillotine. Es folgen die Schildkröte, die Zuckerfabrik mit dem schmalen Schornstein und darunter eine großartige Aussicht auf die mächtige Felsenmasse. Links gibt es die Stefankrone, in der Mitte der Bürgermeister und rechts die Frau Bürgermeister. Dazwischen gehen wir durch und durch das lange enge Mausloch steigen wir zum Rübezahls Klavier herab. Den ganzen Besichtigungsrundgang schließt das Felsenecho, wo schon im Jahre 1783 zum Vergnügen der Touristen das Waldhorn gespielt und das Mörserfeuer gemacht wurde. Der Schussklang hallte siebenmal von der Felsenwand des Kreuzberges wider. Die ganze Besichtigung kann man mit einem Spaziergang entlang des Steinbruchs der ehemaligen Sandgrube, die heute selbstverständlich von unterirdischen Quellen überschwemmt ist, beenden. Hier hat man auch die Möglichkeit der Vergnügungsfahrt in Fähren. Die Touristen, die vom Informationsbüro kommen, treten hier bei der Kasse 2 in die Felsen ein.




Der Kreuzberg

Der Kreuzberg (667 M.ü.M) mit seinem Felskamm ragt direkt gegen die Adersbacher Felsen empor. Zur Aussicht an seinem Gipfel führt der erneuerte Kreuzweg. Etwa 200 m vom Bergfuß seht die Statue des Hl. Wenzels, Patrons des Böhmischen Landes. Ursprünglich führte hier ein Weg vom Adersbacher Schloss bei der Kapelle zwischen dem Kreuzberg und dem Heiligenberg durch den Töpfertal nach Zdoòov und weiter nach schlesischen Frýdlant (heute Mieroszow-Mirošov).


The 2nd, 3rd and 4th Calvary stops



Die Burg Adersbach



Auf dem Altschlossberg (681 M.ü.M.) steht die Ruine der Burg Adersbach. Die Aussicht auf dem Felsenvorsprung ermöglicht uns einen großartigen Blick auf die Felsenstadt, den Kreuzberg und den größeren Teil von Nieder Adersbach, in die westliche Richtung gibt es einen Blick auf das Riesengebirge mit der Schneekoppe und den Königsberger Eckzahn (Královecký špièák). Die Burg war von größerer Bedeutung zur Zeit des Königs Johann von Luxemburg bei seinen Feldzügen nach Schlesien. Im Gesetzbuch seines Sohnes Karl IV. ist sie als königliches Vermögen angeführt. Zu dieser Zeit nimmt seine Bedeutung ab, Schlesien wurde ein Bestandteil der Länder der Böhmischen Krone. Zur Burgstätte führen zwei Wege - der erste ist der touristische Weg von Adersbach, der zweite, der Reiterweg genannt, ist breiter und schlingt den Altschlossberg von rechts um. Nach den Kriegen der Hussitenzeit erkaufte sie gemeinsam mit den Nachbarburgen der Verein der schlesischen Städte und die Burgen wurden abgerissen. Für ganze Jahrhunderte geriet sie in Vergessenheit. Im Unterbewusstsein der Einwohner blieb sie eine Burg der Räuber oder nur eine alte Burg ohne Geschichte.


Some findings from the Adrspach Castle dating back to the
14th century. These findings are deposited in the County
Museum at Nachod