Adrspach


Die Kirche der Erhöhung des Heiligen Kreuzes

Die Kirche der Erhöhung des Heiligen Kreuzes wurde in den Jahren 1827-1831 erbaut. Früher stand hier seit dem Jahre 1688 die Filialkirche zu Zdoòov, als ein Holzbau auf dem Friedhof, mit einem Glockenturm am Fuß des Berges "Pavlovský". Seit dem Jahre 1787 wurde hier eine lokale Kirchenverwaltung errichtet. Seit dem Jahre 1855 wurde die jetzige gemauerte Kirche zur Pfarrkirche.


Das Schloss

Das Schloss wurde als eine Festung im 15. Jh von den Herren aus Dubé gegründet. Die heutige Gestalt bekam es in den Jahren 1577-1580 von Adam Bohdanecký, dem Ritter aus Hodkov. Seit 1620 wechselte es häufig seine Besitzer. Im Jahre 1655 kaufte dann Vilém Krakovský aus Kolovraty das Schloss, welches dieses Geschlecht bis zu seinem Aussterben im Jahre 1770 besaß. Um 1800 gehörte das Schloss den Grafen aus Blümegen, nach ihnen erbte es der Graf Hartmann aus Klarstein, der es im Jahre 1825 renovieren ließ. Anschließend ging das Schloss in den Besitz des russischen Generals aus Elsenwangen über und von 1828 bis 1945 gehörte es den Baronen aus Borutín. Bei den Renovierungsarbeiten im Jahre 1886 wurde an der Hauptstirnwand ein Balkon angebaut.


Die steinernen Friedenskreuze

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Das griechische Kreuz auf einem unbearbeiteten Sockel mit der Anschrift ANTON RAAB LIEBENAU 1790. (61x63x17 cm). Dieses Kreuz stand ursprünglich im Wald bei der untergegangenen Gemeinde Libná an der Stelle, wo ein Holzfäller gestorben war. Vor 1985 wurde es nach Nieder Adersbach transportiert und am Feldweg aufgestellt, der vom Schloss zur Rabenstadt führt und sich auf dem Privatgrundstück Nr. 25 befindet.







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Das Kreuz mit der Anschrift JOHANN SCHMIDT VOIGSDORF 1890 (71x55x16 cm). Der richtige Name war Voigtsdorf, wie früher der polnische Gemeindeteil Chelmsko Slazskie hieß, der entlang des Bachs von der Kirche in Chelmsko zur tschechischen Grenze in Richtung Libná liegt. Angeblich geht es wieder um den Tod eines Holzfällers, aber die Grenznähe verführt zu der Vermutung, dass es sich um den Tod eines Schmugglers oder preußischen Wilddiebs handelt. Das Kreuz wurde gemeinsam mit dem vorigen Kreuz aus Libná transportiert und an der gleichen Stelle aufgestellt.




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Das Bruchstück eines Sandsteinkreuzes, das nach dem Abbruch vom Arm und Kopf blieb. Es ist einer Axt ähnlich. (Es ist aber auch möglich, dass seine Form ursprünglich ist, 67x61x21 cm).Es steht am Bergabhang links vom Weg aus Nieder nach Ober Adersbach unterhalb des Hauses Nr. 37. Um es vom Weg sehen zu können, verfügte das Gemeindeamt, dass der Wildbestand in der Umgebung vertrieben wird. (???) Vladimír Preclík widmete diesem Kreuz die Erzählung "Gestalten und Ähnlichkeiten".












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Im Gebiet gibt es noch ein Kreuz in Zdoòov. Das Kreuz steht am nordöstlichen Gemeinderand am Feldweg, der früher ein gelbmarkierter Wanderweg war. Es geht um ein steinernes griechisches Kreuz mit abgeschrägten Kanten. Am Kreuzkörper gibt es die ganze Länge nach eine tiefe Rinne (5,8 cm). Es ist nordsüdlich orientiert. Früher war es unter dem Namen "schwedisches Kreuz" bekannt (101x90x19 cm).







Die Statue des Heiligen Wenzel






Unterhalb des Kreuzbergs, am ehemaligen Weg vom Schloss in Nieder Adersbach nach Zdonov, unweit eines Kreuzwegs, steht die Statue des Hl. Wenzel. Auf dem Sockel sind zwei deutsche Anschriften. Die erste berichtet, dass Václav und Barbara Resmann die Statue verfertigen ließen, die zweite sagt, dass der Baron Konstantin Nadherný aus Borutín die Statue im Jahre 1937 restaurieren ließ.











Die Mariensäule






Anläßlich der Krönung von Maria Teresia 1743 in Prag ließ Franz Hampel, wahrscheinlich der Müller aus der Mühle Prostøední (Spálený), die Mariensäule verfertigen. Ein anderer Anlaß dazu war, dass preußische Truppen Böhmen nach dem ersten schlesischen Krieg (1740-1742) verließen. Das lateinische Epitaph auf dem Sockel lautet: "Diese Säule ließ Franz Hampel zur Ehre der unbefleckten Empfängnis in den Zeiten verfertigen, als Böhmen mit der Hilfe Gottes und durch den Menschenansatz von seinen Feinden befreit wurden."









Die Alte Kanzlei






In den Felsen hinter der Mühle Spálený, in dem für Touristen unzugänglichen Gebiet, befindet sich die Alte Kanzlei. Die ziemlich geräumige Grotte diente den Bewohnern während der schlesischen Kriege als ein Versteck. Oberhalb der Grotte, mit einem steilen engen Korridor verbunden, befindet sich die kleine Felsenkapelle mit einigen Anschriften und Jahreszahlen 1745, 1757 und 1762.